eurolabel a-koi.at

Hersteller

Japan-Info

Seite drucken

Informationen über Japan

Offizieller Name: Japan
Lage: Östliches Asien
Fläche: 378.000 km²
Bevölkerung: 127 Millionen
Landessprache: Japanisch
Hauptstadt: Tokyo
Landeswährung: Yen (Symbol: ¥)

Die Flagge:
Die Flagge Japans zeigt einen großen roten Kreis auf weißem Hintergrund
und wird "Hinomaru" (Sonnenscheibe) genannt. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde das Sonnenbanner von der damaligen Regierung zur offiziellen Flagge bestimmt.
1856 wurde, um die Verwechselung japanischer Schiffe mit ausländischen Schiffen zu vermeiden, bestimmt, dass alle japanischen Schiffe das Sonnenbanner zu führen haben.
Damit wurde die Flagge erstmals als nationales Symbol Japans auch nach außen hin gezeigt.

Die Abmessungen der Flagge sind folgendermaßen festgelegt:
Ein weißes Rechteck im Verhältnis 7:10
Der Durchmesser der Sonnenscheibe beträgt 3/5 der Breite des weißen Rechtecks.

Die Nationalhymne:

Die Nationalhymne ist bekannt als "Kimigayo". Beim Liedtext handelt es sich um ein altes Gedicht, das in mehreren Gedichtsammlungen enthalten ist, z.B. dem Kokin wakashu (10. Jhd.) oder dem Wakan roeishu (11. Jhd.). Sein Autor ist unbekannt. In einer Parlamentssitzung im Jahr 1999 legte Ministerpräsident Obuchi Keizo die offizielle Auslegung des Textes dar: "Der Begriff kimi in 'Kimigayo' bezeichnet unter der jetzigen japanischen Verfassung den Kaiser als Symbol des Staates und der Einheit des Volkes, dessen Stellung sich vom Willen des Volkes ableitet, bei welchem die souveräne Macht ruht; 'Kimigayo' als Ganzes erzählt davon, Bürger eines Landes zu sein, das einen Kaiser hat, dessen Stellung sich vom Willen des Volkes ableitet, bei welchem die souveräne Macht ruht, und es ist ein Symbol dieses Landes und der Einheit seines Volkes. Es ist deshalb angemessen, die Worte der Nationalhymne als Gebet für anhaltenden Wohlstand und Frieden in unserem Land zu interpretieren."
Die Melodie ist im Jahr 1880 von Hayashi Hiromori komponiert worden. Das Bildungsministerium bestimmte 1893, dass das Lied an Nationalfeiertagen in den Grundschulen gesungen werden sollte, und bald war sie auch bei staatlichen Zeremonien und Sportveranstaltungen zu hören. Das Lied war bereits lange Zeit allgemein als Nationalhymne Japans betrachtet worden, bis es mit dem Gesetz zur Staatsflagge und Nationalhymne schließlich auch offiziell anerkannt wurde.
(Quelle: Japan-Buch, Kodansha International)

Geografie:
Japan besteht aus einer Reihe von Inseln, die sich über 3.000 Kilometer von Norden nach Süden erstrecken. Die vier Hauptinseln sind Hokkaido, Honshu, Shikoku und Kyushu.

Japan gliedert sich in 47 Präfekturen. Geographisch und historisch können die Präfekturen in neun Regionen unterteilt werden: Hokkaido, Tohoku, Kanto, Chubu, Kinki, Chugoku, Shikoku, Kyushu und Okinawa.
Da gebirgige Flächen mehr als siebzig Prozent des Landes ausmachen, konzentrieren sich Japans Großstädte in den verbleibenden Ebenen, die wiederum weniger als dreißig Prozent der Gesamtfläche einnehmen. Städte mit einer Bevölkerung von mehr als einer Million Menschen sind Sapporo auf Hokkaido, Sendai in der Region Tohoku, Saitama, Tokyo, Kawasaki und Yokohama in der Kanto-Region, Nagoya in Chubu, Osaka, Kyoto und Kobe in der Region Kinki, Hiroshima in Chugoku und Fukuoka und Kitakyushu auf Kyushu.

Klima:
Japan ist vom Meer umgeben. Die dort herrschenden warmen und kalten Meeresströmungen schaffen ein Ökosystem, in dem zahlreiche Fischarten gedeihen.
Der Hauptteil Japans liegt in der nördlichen Klimazone der Erde; im Sommer herrscht ein feuchtes Monsunklima mit südöstlichen Winden vom Pazifik her, während im Winter nordwestliche Winde vom eurasischen Kontinent vorherrschen.
Japan hat vier deutlich voneinander abgegrenzte Jahreszeiten. Zwei der schönsten Attraktionen Japans sind die Kirschblüte im Frühling und das kraftvolle Rot, Orange und Gelb des Herbstlaubes. Die Japaner genießen den Wechsel der Jahreszeiten und verfolgen ihn über spezielle Karten, die z.B. anzeigen, wo die Kirschblüte oder das Herbstlaub in voller Pracht zu sehen sind. Der hohe Norden und der Süden Japans haben ein ganz unterschiedliches Klima. Im März kann man zum Beispiel im Süden in der Sonne liegen und im Norden Ski fahren!
Das Land leidet oft unter großen Naturkatastrophen wie Taifunen, Vulkanausbrüchen und Erdbeben. Obgleich diese Naturereignisse immer noch zahlreiche Menschenleben kosten arbeiten die Japaner seit langem hart daran, die Auswirkungen der Katastrophen möglichst gering zu halten. Japan verwendet neueste Technologien, um erdbebensicher zu bauen und Stürme besser vorhersagen zu können.

Bevölkerung:
Japan hat eine Gesamtbevölkerung von 127 Millionen Menschen. Das ist die neuntgrößte Bevölkerung der Welt. Da die Bevölkerung im Vergleich zur Fläche des Landes sehr groß ist, ist die Bevölkerungsdichte mit 342 Menschen pro Quadratkilometer relativ hoch. Sie ist weitaus höher als in den Vereinigten Staaten (29) und Frankreich (107), und entspricht ungefähr der Belgiens (333).

Kultur:
Darstellende Künste:
Es gibt drei traditionelle Formen des japanischen Theaters: Das musikalische Tanzdrama entstand im 14. Jahrhundert. Das Bühnenbild ist schlicht, die Darsteller tragen traditionelle Masken und Kostüme. Der Text wird gesungen und die Bewegungen sind sehr langsam und stilisiert. Aus seinem Vorläufer, dem sarugaku haben die humorvollen Aspekte als kyôgen überlebt, die traditionell in den Pausen zwischen den -Spielen aufgeführt werden.
Das Puppentheater bunraku wurde erstmals im 16. Jahrhundert aufgeführt. Die Puppen haben halbe Lebensgröße und sind sehr realistisch. Jede Puppe wird von drei Leuten bewegt, die zwar schwarz gekleidet aber sichtbar sind. Kabuki entstand im 17. Jahrhundert. Kabuki ist voller dramatischer, aktionsgeladener Szenen und Bühneneffekte, kunstvoller und farbenfroher Kostüme. Kabuki-Theater haben einen Laufsteg (hanamichi), der ins Publikum hereinreicht und die Handlung näher bringt. Wie beim gibt es nur männliche Schauspieler, die Darsteller weiblicher Rollen werden onnagata genannt. Modernes Theater (shingeki) sowie die Stücke berühmter westlicher Dramaturgen sind in Japan ebenfalls beliebt.
Architektur:
An vielen Orten kann man noch traditionelle Architektur bewundern, vor allem an Tempeln und Schreinen, von denen es In Japan unzählige gibt - auch z.B. in Tokyo mitten zwischen ganz modernen Häusern. Zimmermänner beherrschten die Kunst, ohne Schrauben oder Nägel nur durch Ineinanderfügen der Holzteile zu bauen. Stein wurde fast nur für die Befestigungsmauern von Schlössern bzw. Burgen verwendet. Heute wachsen aufgrund der Bodenknappheit die Wolkenkratzer immer höher. Der neue Flughafen in Osaka wurde auf einer künstlichen Insel im Meer gebaut. Namen großer moderner Architekten wie Tadao Andô sind auch im Ausland bekannt.

Japanische Nationalfeiertage 2013:
01.01. Neujahrstag
14.01. Tag der Erwachsenen (immer der 2. Montag im Januar - früher fest der 15.01.)
11.02. Tag der Staatsgründung (Ausgleichsfeiertag: 12.02.)
20.03. Frühlingsanfang
21.03. Frühlingsanfang Ersatzweiser Feiertag
29.04. Tag der Showa-Ära (neu seit 2007, früher Tag d. Grüns) (Ausgleichsfeiertag: 30.04.)
03.05. Tag der Verfassung
04.05. Tag des Grüns (neu seit 2007, früher einfacher Brückentag ohne eigenen Namen)
05.05. Tag der Kinder (Koinobori)
15.07. Tag des Meeres (seit 2003 immer der 3. Montag im Juli - früher fest der 20.07.)
16.09. Tag der Ehrung des Alters (seit 2003 der 3. Montag im Sept. - früher der 15.09.)
23.09. Herbstanfang (Ausgleichsfeiertag: 24.09.)
14.10. Tag der Gesundheit/Sport (immer der 2. Montag im Oktober - früher der 10.10.)
03.11. Tag der Kultur
23.11. Tag des Dankes für die Arbeit
23.12. Geburtstag des Kaisers (Ausgleichsfeiertag: 24.12.)

Die Termine der Feiertage für Frühlingsanfang und Herbstanfang werden im Februar des Vorjahres offiziell bekannt gegeben.
Wenn ein Nationalfeiertag auf einen Sonntag fällt, dann bleibt er auf seinem Termin. Als Ausgleich für den entgangenen (arbeits-)freien Tag wird der folgende Montag zu einem freien Tag, einem so genannten "Ausgleichsfeiertag". Liegt zwischen zwei Feiertagen ein Werktag, wird dieser zusätzlich offiziell als "Brückentag" freigegeben.

Wichtige Reisedaten:
Zeitunterschied: 8 Std. (bei Sommerzeit 7 Std.)
Netzspannung: 100 V~/50-60 Hz
Netzstecker:
Steckdose:
Reisestecker: erforderlich (mitnehmen!)
Modem-Adapter: RJ11, RJP
Landesvorwahl: 0081
Auto: Linksverkehr
Kfz-Kennzeichen: J
Währung: 1 Yen = 100 Sen
Wechselkurs: 1 Euro = 126,14 Yen (Stand vom 01.01.2009)
Wechselkurs: 10.000 Yen = 79,28 Euro (Stand vom 01.01.2007)
Trinkgeld: nein, wird auch nicht erwartet
Geschäftszeiten: ca. 10-20 Uhr (einige auch 24 Std.)

Einige Verhaltensregeln:
- Suppen und Nudelgerichte werden in Japan "geschlürft". Äußern Sie keine Missbilligung gegenüber anderen Gästen im Restaurant, auch wenn Sie die Kunst des Stäbchenhaltens perfekt beherrschen.
- Trinkgelder sind in Japan nicht üblich. Versuchen Sie nicht, zwischen 23.00 und 01.00 Uhr ein Taxi auf der Straße anzuhalten, der Fahrer reagiert nur auf eine bestimmte Zeichensprache.
- Zeigen Sie Nachsicht, wenn Ihr englisch nicht sofort verstanden wird. Ungeduld zeugt von Überheblichkeit, etwas Phantasie ist angebracht.
- Taschentücher sind im besten Fall dazu geeignet, die Stirn abzutupfen. Sich die Nase zu putzen ist verpönt.
- Schauen Sie während Ihrer Reiseplanung ab und zu in ein Wörterbuch, ein paar Begriffe japanisch öffnen viele Türen.
- Rümpfen Sie Ihre Nase nicht, wenn in Ihren Augen exotische Speisen serviert werden, wie eingelegtes Gemüse oder andere Spezialitäten. Ihr Gastgeber sieht sich sonst genötigt, Sie in ein "deutsches Restaurant" einzuladen.
- Japaner meiden den körperlichen Kontakt untereinander. Hände schütteln ist eine importierte Sitte; verweigern Sie sich dennoch nicht bei einem solchen Entgegenkommen.
- Eine schwere Sünde begeht man, kaltes Wasser in ein allgemein genutztes Bad einzulassen, mit der Seife in die Wanne zu klettern oder die falschen Hausschuhe in den Nassräumen zu benutzen.
- Beim Betreten einer Privatwohnung werden die Schuhe ausgezogen, auch in japanischen Gasthäusern.
- Wir empfehlen als Zahlungsmittel Yen in Form von Reiseschecks und/oder in Österreich gewechseltes Bargeld mit sich zu führen. Ausländische Zahlungsmittel in bar werden in Japan sehr ungünstig umgetauscht, vor allem in Hotels. Das Mitführen von Bargeld ist nicht sehr gefährlich, denn Japan gilt als besonders sicheres Land. Diebstähle bzw. Überfälle sind eher unwahrscheinlich.
- Reiseschecks und internationale Kreditkarten wie z.B. American Express, Visa, Diners Club und Master Card werden bei allen führenden Banken, Hotels, Ryokan und Kaufhäusern in großen Städten entgegengenommen.

Warenkorb

Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.

Warenkorb »

Login

E-Mail-Adresse:
Passwort:
Passwort vergessen?

Like us ...